Samstag, 17. Juni 2017

Friedhöfe in Berlin und Paris

Angeregt durch einen Post der Hamburger Urban Sketchers von einem Friedhofszeichnen habe ich alte Zeichnungen von mir durchgesehen. Schöne alte Friedhöfe haben mich schon immer fasziniert.
Den Domfriedhof an der Liesenstraße (Grenze Wedding/Mitte) mag ich besonders. Vieles ist verfallen und alte Grabzäune sind verrostet, und doch ist der Friedhof gepflegt. Man lässt ihn einfach altern.





Auf dem großen Friedhof zwischen Südstern und Bergmannstraße (eigentlich sind es fünf Friedhöfe) findet man imposante Grabstätten.


Ungewöhnlich fand ich diesen bärtigen Engel auf einem Jugendstilgrab. 


Und den allerschönsten Friedhof besuche ich immer, wenn ich in Paris bin: den Père Lachaise.



Und zu allerletzt noch die kleine Kapelle eines unscheinbaren Friedhofs in Tegel und die unverzichtbaren Accessoires desselben.



Freitag, 21. April 2017

Osterworkshop, work in progress

Mein Workshop "Drei Tage Urban Sketching in Berlin". Das Wetter hat mir einen Strich durch meine Planung gemacht. Bei Schnee läßt es sich nicht gut draußen zeichnen. Also drinnen. Zuerst Arminiusmarkthalle, dann Café Cappuccino mit einer tollen Sicht die ganze Tucholskystraße entlang (hier wurde die Fluchtpunktperspektive geübt). Am dritten Tag Café Bilderbuch (schön frühstücken, Leute und Interieur zeichnen).

Hier seht ihr die Arbeitsschritte beim Colorieren. Während ich zeichnete, kam die Crew und räumte herum, stellte die rote Wand um und schaltete die Lichter ein. Ich habe an der dunklen Version festgehalten, als der Stand noch geschlossen war.










und hier noch ein paar Zwischenergebnisse der Teilnehmerinnen:


Während sich die armen Damen mit der Perspektive gequält haben (wir alle wissen, es ist wirklich anstrengend), habe ich mir das hier gegönnt:


Es waren drei schöne Tage mit einer tollen Gruppe und wunderschönen Zeichnungen, die sich sehen lassen können!

Dienstag, 7. März 2017

Humtata und Polonaise!

Einmal durch den Saal und zurück! (Doodle-Postkarte an einen Freund)



v.l.n.r.: Fisch Fosch, Schabe Mildred mit ihrem Galan Wilfried, dann xcpjwqtr, Double X und der kurze ist Carnegie (wie der zu seinem Namen gekommen ist, weiß man nicht).

Mittwoch, 1. März 2017

Doodletierchen

Das Gedoodle geht weiter! Mit Aquarellfarbe nach dem Zufallsprinzip Flecken und Formen auf eine Postkarte gebracht. Was ergibt sich daraus?


Beim nächsten Versuch war die Tierform so offensichlich, dass ich die Karte gedreht und was anderes gesucht (und entdeckt) habe.



... und noch zwei... es macht doch so viel Spaß! Beim zweiten war die Form auch so offensichtlich, doch diesmal konnte ich nicht widerstehen.







Und hier noch die zwei ersten der Serie. Leider habe ich da noch keine Fotos der Farbflecken gemacht.



Sonntag, 26. Februar 2017

Aquarellskizzenbücher im Test

Ich wurde schon oft gefragt, welche Skizzenbücher für Aquarellfarben geeignet sind. Das ist nicht so leicht zu beantworten und ich bin immer noch auf der Suche nach meinem persönlichen Idealbuch. Hier mal eine Aufstellung meiner bisherigen Bücher. Alle hier gezeigten Bücher sind mit Fadenbindung, was mir das Arbeiten über zwei Seiten ermöglicht.

Der Klassiker: das Watercolour Book von Moleskine. Ich finde das Papier sehr gut und es wellt sich kaum, ein wirklich gutes Buch. Mein Problem: das gibt es nur im Landschaftsformat (also quer) und ich bevorzuge das Hochformat (Portraitformat), da ich gerne über beide Seiten zeichne und das Querformat so unpraktisch finde, vor allem, wenn ich im Stehen zeichne. Eine Seite hängt immer runter. Mir ist es ein Rätsel, warum die allermeisten Hersteller nur Aquarellbücher im Querformat anbieten.


Auch nur im Querformat: das Buch von Vang. Auch nicht schlecht. Wellt sich kaum, das Papier ist dick und die Farben satt. Mit Stoffeinband. Mehr Seiten und günstiger als Moleskine.


Die Aquarellbücher K & P von Kunst & Papier: festes Papier mit etwas Struktur im Stoffeinband. Ich habe es in zwei Formaten: fast quadratisch (17 x 15,6 cm, 96 Seiten) und rechteckig (24 x 17 cm (etwas größer als A5) und 128 Seiten!). Es malt sich gut darauf, aber das Papier wellt sich recht stark, vor allem beim größerem Format. Und es ist recht schwer, das große wiegt 600 Gramm (!), was sich bemerkbar macht, wenn man es in der Handtasche herumschleppt. Das ist der Grund, weshalb ich davon wieder Abstand genommen habe. Aber es passen wirklich viele Zeichnungen rein.

 Das Motiv habe ich mit einem weißen Stift auf den Stoffeinband gezeichnet

Momentan benutze ich am liebsten die neuen Hahnemühle Watercolour Books im Hochformat. Das Papier ist sehr schön, wellt sich aber auch etwas. Sie sind leicht (weil nur 30 Seiten) und ich habe sie in A6 (toll für das unauffällige Zeichnen in der Bahn) und A5. Nachteil: man bekommt sie fast nirgends und muss sie über's Internet bestellen.


Dann gibt es noch die Bücher von Stillman & Birn, die ich aber noch nicht ausprobiert habe. Sie wurden mir aber des öfteren empfohlen. Im Hochformat erhältlich.

Eigentlich kein Aquarellbuch, aber auch geeignet:
das Report & Art Book von Hahnemühle. Es ist ein klassisches Skizzenbuch. Auch nur im Querformat, soviel ich weiß. Es verträgt Wasserfarbe recht gut, aber die Farbe wirkt nicht so satt wie auf richtigem Aquarellpapier. Die Bindung finde ich etwas "wackelig". Es hat eine schöne rote Naht und eine Gummischlaufe als Stifthalter.



Auch ein klassisches Skizzenbuch: eine Eigenmarke von Gerstaecker. Ich habe zwei Bücher mit Wasserfarben "vollgemalt". Gut für den täglichen Gebrauch, weil sehr günstig. Der Einband ist kunstledern und in vielen knalligen Farbe erhältlich. Das Papier ist reinweiß und wellt sich etwas. Die Farbe ist etwas matter als auf Aquarellpapier. Manchmal hatte ich das Gefühl, die Vorder- und Rückseiten des Papiers sind nicht gleich und ab und zu gab es kleine Flecken, als wenn das Papier an manchen Stellen stark saugt. Aber auch bei mehrmaligem Farbauftrag rubbelt sich das Papier nicht auf. Ist ok.


Die Sketch & Note-Hefte von Hahnemühle halten Wasserfarbe auch gut aus, auch wenn die Farbe leicht matt wirkt. Das Heftformat finde ich ganz schön für unterwegs (40 Seiten und sehr günstig. Im Zweierpack). Davon habe ich schon viele gefüllt.



Nicht geeignet für Aquarell sind:

die anderen Skizzenbücher von Moleskine (die mit dem gelblichen Papier), weil sie kein Wasser annehmen.

Das Hahnemühle D & S (wurde mir im Laden als wasserfarbentauglich verkauft). Die Farbe schlägt zwar nicht durch, sieht aber sehr matt aus. Ein bisschen "Löschpapiergefühl".

Das Hahnemühle Nostalgie (obwohl draufsteht "für alle Trockentechniken und feuchte Farben"). Die Farbe trocknet sehr langsam und steht als Pfütze auf dem sehr glatten Papier. Manche Zeichner benutzen es trotzdem für Aquarell, aber ich komme damit nicht klar.

Alle Zeichenbücher mit dünnerem Papier, weil die Farbe durchschlägt und das Papier sich stark wellt, aber das versteht sich ja von selbst.

Entschuldigt die Qualität der Fotos, sie sind unter der Schreibtischlampe entstanden und nicht wirklich aussagekräftig. Sie sollen euch nur eine Orientierungshilfe sein.
Sicher haben einige von euch noch weitere Favoriten, oder andere Erfahrungen gemacht. Die könnt ihr gerne im Kommentar mit uns teilen.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Doodles

Jetzt mal wieder Doodles. Schließlich heißt der Blog ja so. Bin mit einem anderen Meisterdoodler in Doodlepostkartenaustausch getreten (was für ein schönes Wort!). Er schickte Tentakel und extralange Spaghetti mit Hirn (noodle doodle) und ich das hier:




Das Kind in mir lebt noch!

Wenn es noch jemanden gelüstet, Doodles hin und her zu schicken, der melde sich einfach bei mir. Es ist so schön, Post zu bekommen. Ich meine richtige Post, keine Werbung aufdringlicher Kabelunternehmen und Rechnungen...

Mittwoch, 25. Januar 2017

Schilfrohrsänger

Ich habe eine Postkarte von Paul Xhrouet aus Belgien bekommen und ihm mit dieser Karte geantwortet:



Hier die Karte von Paul:


Diesmal haben wir den in der FB-Gruppe vorgegebenen Pfad des Urban Sketching verlassen. War auch mal wieder schön.